Unsere Projekte:
Ostafrika

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BlueFuture Project

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser

319 Millionen Menschen in Afrika haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Allein in Tansania hat rund die Hälfte der Bevölkerung nur einen Wasserzugang aus kontaminierten Quellen. Ein Zustand, der für uns undenkbar ist. Die Folgen sind für Kinder besonders schwerwiegend: Jedes Jahr sterben allein in Tansania 7.000 Kinder an wasserbürtigen Krankheiten. Dieser Zustand ist die Folge von Ausbeutung, falscher Entwicklungshilfe und Freihandelsabkommen, die afrikanische Länder im Armutskreislauf gefangen halten. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz möchten wir den Status-Quo ändern. Deshalb investieren wir in lokale Lösungen, durch das Schaffen von Arbeitsplätzen und Perspektive vor Ort.

 

Wusstest du schon?

Jedes Jahr werden mehr als 100 Milliarden USD nach Afrika gespendet. Trotzdem ist die Zahl der Menschen, die in Armut leben, gestiegen. Viele Experten machen dafür die Entwicklungshilfe verantwortlich, da sie oft nur kurzfristige Hilfe bietet und die Menschen von fortlaufender Hilfe abhängig macht.

Gut zu wissen!

Afrikanische Experten fordern, dass die traditionelle Entwicklungshilfe eingestellt wird. Sie fordern Investitionen in lokale Köpfe und Herangehensweisen. Es müssen Arbeitsplätze, Unternehmen und Perspektive geschaffen werden, damit die Menschen selbstbestimmt leben und ihre Probleme selbst lösen können.

Genau dafür stehen wir. Mit den Menschen vor Ort, für die Menschen vor Ort.

Unsere nachhaltige Lösung

BlueFuture Project

Die Wasserstationen

Wir statten ein Gemeindemitglied mit einem preisgekrönten, innovativen Wasserfilter namens »Nanofilter« und einem Verkaufsstand aus. Der Nanofilter wurde von unserem Partner Prof. Hilonga aus Tansania entwickelt. Mit diesem Filter können die Gemeindemitglieder Wasser aus der lokalen, verunreinigten Quelle filtern und an die Gemeinde zu einem Preis verkaufen, den sich jedes Mitglied leisten kann. Durch diese Strategie werden Unternehmen, Arbeitsplätze und Perspektive für die Menschen vor Ort kreiert und eine nachhaltige Wasserversorgung sichergestellt. Ebenfalls kann durch den Wirtschaftskreislauf die Instandhaltung gewährleistet werden, ohne das weitere Unterstützung notwendig ist.

Darüber hinaus erreichen den Staat durch die Einnahmen der Wasserstation regelmäßige Steuereinnahmen, die das Land langfristig unabhängig von westlicher Hilfe machen. Somit kann die Regierung langfristig eine eigene Trinkwasserversorgung und Sozialleistungen aufbauen.

BlueFuture Project

Prof. Hilonga und der Nanofilter

Unser Partner Prof. Askwar Hilonga ist ein preisgekrönter Chemieingenieur aus Tansania. Er ist in einem kleinen Dorf, ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, aufgewachsen. Für ihn und die gesamte Gemeinde waren wasserbürtige Krankheiten allgegenwärtig. Ein Zustand, der für Prof. Hilonga inakzeptabel ist. Aus diesem Grund hat Prof. Hilonga sich das Ziel gesetzt, die Wasserknappheit zu bekämpfen. Er spezialisierte sich als Ingenieur auf Nanomaterialien und promovierte in diesem Gebiet. Zur selben Zeit fing er an, an einem innovativen Wasserfilter zu arbeiten. Der sogenannten Nanofilter hat mittlerweile für viel Aufmerksamkeit gesorgt und schon heute das Leben von vielen Menschen verändert.

 

„Mein Ziel ist es Millionär zu sein, jedoch nicht gemessen an Geld, sondern an der Anzahl an Menschen, die ich jeden Tag positiv beeinflusse.“ und „Was bringt mir mein Doktortitel, was bedeutet der ganze Ruhm, wenn ich damit keine Probleme löse?“ sind nur zwei seiner Zitate, die sehr gut seine Einstellung widerspiegeln.

Der Nanofilter

Der Nanofilter ist ein innovatives Wasserfiltrationssystem, welches sich perfekt für den Gebrauch in ländlichen Gebieten Afrikas eignet. Aus diesem Grund konnte Prof. Hilonga schon acht nationale und internationale Preise gewinnen. Unter anderem wurde Prof. Hilonga und dem Nanofilter der „Africa Prize for Engineering Innovation“ der Royal Academy of Engineering aus Großbritannien verliehen. Dort wurde der Nanofilter umfangreich getestet. Das Urteil der Jury war atemberaubend. Der Juryvorsitzenden Malcom Brinded zu BBC News: „Diese Innovation könnte das Leben von vielen Afrikanern, sowie Menschen auf der ganzen Welt positiv verändern“. Genau das tut der Filter schon heute.

Das kontaminierte Wasser wird in drei Schritten gereinigt. Zuerst entfernt ein Sandfilter Bakterien, Viren und andere schädliche Mikroorganismen. Als nächstes wird Fluorid, ein in Tansania weitverbreitetes Nervengift, ausgesondert. Bei der dritten Phase handelt es sich um eine Nanomembran, die Schwermetalle, Pestizide und andere Verunreinigungen entfernt. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Nanofilters ist, dass er auf die lokale Verschmutzung des Wassers angepasst werden kann. Da jede kontaminierte Quelle in Tansania andere Verunreinigungen aufweist, ist die Kalibrierung des Filters immens wichtig. Bevor der Nanofilter in Betrieb genommen wird, testet Prof. Hilongas Team die lokale Wasserquelle. Danach wird der Filter auf die Verschmutzung eingestellt. Somit können wir eine hervorragende Qualität des Wassers garantieren.

Der Prozess vor Ort

Die Errichtung einer Wasserstation umfasst mehrere Schritte. Zuerst wird die lokale Regierung informiert und in den Prozess miteinbezogen. So stellen wir sicher, dass die Lösung vor Ort gewollt und unterstütz wird. Danach wird die Gemeinde versammelt und geschult. Dabei werden die Gemeindemitglieder stark auf die Wasserproblematik aufmerksam gemacht. Als nächstes werden Stationsleiterinnen ausgebildet und auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Hierbei wird gewährleistet, dass der Nanofilter und die Wasserstation langfristig bestehen. Währenddessen wird die Wasserqualität überprüft und der Nanofilter an die lokale Verschmutzung angepasst.

Dann kann es auch schon losgehen und die Gemeinde mit sauberem Trinkwasser versorgt werden!

Das ist Jacque

Jacque ist eine nette, junge Frau aus Arusha, Tansania. Sie hatte, wie viele Menschen in Tansania, Probleme eine Arbeitsstelle zu finden. Sie konnte kaum die Grundbedürfnisse für sich und ihre zwei Töchter stemmen. Jetzt leitet sie eine Wasserstation.

„Vorher war es schwierig. Sehr schwierig. Ich hatte keine Arbeit. Durch diesen Job bin ich unabhängig. Ich habe mir ein Haus gemietet. Meine Kinder können endlich auf eine gute Schule gehen. Ich bin so glücklich. Vor allem freue ich mich, dass ich meine Gemeinde mit Wasser versorgen kann.“

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WASSERSTATION

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Wie wir durch das Kreieren von Arbeitsplätzen Hilfe zur Selbsthilfe leisten..

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Wie kreieren wir eine nachhaltige Wasserversorgung vor Ort?

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